Ein herausragendes Jahr getragen von starker Investitionstätigkeit und wachsendem philanthropischem Engagement
31. Dezember 2025
Für die elea Foundation for Ethics in Globalization, eine philanthropische Impact Investorin mit Sitz in Zürich und Hubs in Johannesburg und Mexiko-Stadt, war 2025 eines der erfolgreichsten Jahre seit ihrer Gründung. In den vergangenen drei Jahren haben sich sowohl die Investitionstätigkeit als auch die Fähigkeit, philanthropische Investoren für ein Engagement bei elea zu begeistern, etwa verdoppelt. Mit fast fünfzig Teammitgliedern und einer starken globalen Vernetzung ist elea gut positioniert, die Vision für 2030 umzusetzen und den Impact gegenüber 2022 zu verdreifachen.
Diesen Erfolg hat elea trotz eines zunehmend herausfordernden Umfelds erreicht: Ethik und Globalisierung stehen heute im Gegenwind. Werte wie Ehrlichkeit, Fairness und Integrität geraten vermehrt unter Druck. Bewährte Strukturen und Institutionen sind in einem Ausmass verletzlich geworden, die noch vor kurzem undenkbar waren. „Unsere Erfahrung zeigt, dass ethisch reflektierte unternehmerische Lösungen zu den wirksamsten Antworten auf die Herausforderungen unserer Zeit gehören und insbesondere absolute Armut erfolgreich bekämpfen können. Im Mittelpunkt stehen dabei innovative marktorientierte Modelle, die lokale Gemeinschaften in die Entwicklung von Lösungen einbeziehen und sie zu aktiven Gestaltern ihrer Zukunft machen,“ betont Andreas Kirchschläger, Founding Partner und CEO von elea.
Fünfzehn Investitionen in Impact-Unternehmen
elea leistete mit fünfzehn Investitionen erneut einen wichtigen Beitrag zur Finanzierung von Unternehmen mit vielfältigen Impact-Modellen und inklusiven Wertschöpfungsketten. So arbeitet Toroto in Mexiko eng mit indigenen Gemeinschaften zusammen, um ihre Wälder und Böden zu regenerieren. Der Verkauf von Emissionszertifikaten finanziert diese Initiativen und verbessert Lebensgrundlagen. MazaoHub fördert Kleinbauern in Tansania mit KI-gestützten Bodenanalysen und Empfehlungen zu Pflanzenarten, Düngungsmethoden und Anbaupraktiken. Komerce qualifiziert indonesische Jugendliche für den Kundendienst und vermittelt sie an Kleinhändler, die mit den digitalen Lösungen von Komerce ihr Onlinegeschäft ausbauen.
Exits belegen die Nachhaltigkeit des elea-Modells
Im Jahr 2025 konnte elea erfolgreich an Exits arbeiten, welche die Tragfähigkeit des elea-Modells sowie jene der Impact-Unternehmen belegen. Bei B’Ayoba in Simbabwe wurde ein schrittweise Exit eingeleitet, durch den die eigenen Anteile bis 2028 an den Gründer zurückgehen. Bei zwei weiteren Ventures im Portfolio steht elea kurz davor, ihr Engagement ganz bzw. teilweise zu veräussern, Wertsteigerungen zu realisieren und Kapital zurückzuführen, das reinvestiert wird.
Diversifizierung der philanthropischen Investorenbasis
„Unser Ansatz findet bei philanthropischen Investoren gute Resonanz und spricht insbesondere jüngere Generationen an, die innovative unternehmerischere Wege in der philanthropischen Tätigkeit beschreiten wollen,“ unterstreicht Peter Wuffli, Founder & Chairman von elea. In den vergangenen Monaten konnte elea bestehende Engagements mit starken Partnern wie dem Livelihood Impact Fund, eine in den USA domizilierte Stiftung, vertiefen und die Investorenbasis durch zahlreiche neue Partner weiter diversifizieren. Zum Beispiel hat elea mit einer Gruppe philanthropischer Investoren aus Singapur eine dreijährige Initiative ins Leben gerufen, die sowohl das Impact-Investing-Ökosystem in Asien als auch die eigene Präsenz in der Region stärkt. Erste Investoren aus Südostasien haben bereits finanzielle Zusagen gemacht.