Buchveröffentlichung: «The elea Way: A Learning Journey Toward Sustainable Impact»

Medien

Absolute Armut mit unternehmerischen Mitteln bekämpfen

18. November 2020

Professor Vanina Farber, Inhaberin des «elea Chair for Social Innovation» am IMD in Lausanne (Schweiz), und Dr. Peter Wuffli, Gründer und Präsident des Stiftungsrates von elea, zuvor Präsident von Partners Group und CEO der UBS, haben gemeinsam ein Buch verfasst, in dem sie für eine engere Verknüpfung von Kapital und Unternehmertum im Kampf gegen absolute Armut plädieren.

Die Beseitigung von Armut ist das erste der 17 offiziellen Ziele für nachhaltige Entwicklung der UNO bis 2030. Bis vor kurzem wurden in diesem Bereich massive Fortschritte erzielt. Doch schon heute ist absehbar, dass die Zielerreichung durch die globale Covid-19 Krise um Jahre zurückgeworfen wird. Während westliche Wohlfahrtsstaaten die Menschen in einem gewissen Umfang schützen, fehlen solche sozialen Sicherheitsnetze weitgehend in Entwicklungsländern. Allein im Jahr 2020 dürften als Folge dieser Krise gemäss aktuellen Schätzungen Hunderte von Millionen Menschen zurück in die Armut getrieben werden.

Trotz der jüngsten Rückschläge im Kampf gegen die Armut gibt es wichtige Gründe, optimistisch zu sein. Soziales Unternehmertum und Impact Investing haben in den letzten Jahren eine beeindruckende Entwicklung und starkes Wachstum erlebt. Gerade in den letzten Monaten haben „Impact Unternehmen“ bewiesen, dass sie für die am stärksten gefährdeten Gemeinschaften von grösster Bedeutung sind. Sie konnten den Zugang zu lebenswichtigen Produkten und Dienstleistungen aufrecht erhalten und vielen eine zuverlässige Einkommensquelle bieten.

In The elea Way plädieren Vanina Farber und Peter Wuffli für eine möglichst enge Verknüpfung von Unternehmertum und Kapital, um nachhaltig sozialen Impact und Innovation zu erzielen. Anhand einschlägiger Praxiserfahrungen und aktueller Forschungsergebnisse belegen sie, dass marktwirtschaftliche Lösungen einen wirksamen Beitrag zur Armutsbekämpfung leisten können. Das entspricht den immer weiter verbreiteten gesellschaftlichen Erwartungen an einen Kapitalismus, der den Menschen dient und neben ökonomischen auch soziale und ökologische Ziele verfolgt.

Das Buch setzt auf den 15-jährigen Erfahrungsschatz der Stiftung elea, welche 2006 gegründet wurde und den Zweck verfolgt, absolute Armut mit unternehmerischen Mitteln zu bekämpfen. Als philanthropischer Impact Investor unterstützt die Organisation innovative „Impact Unternehmer“ in Regionen mit weniger als USD 3 Tageseinkommen und in den Bereichen kleinbäuerliche Landwirtschaft, informeller Einzelhandel und praxisorienterte Berufsbildung. Dabei spielen digitale Lösungen und Plattformen eine immer grössere Rolle.

Die beiden Autoren tragen wegweisende Erkenntnisse und Lehren zusammen und geben praktische Ratschläge für Unternehmer, Investoren, Führungskräfte, Philanthropen, Forscher, und all diejenigen, die sich für einen inklusiveren Kapitalismus engagieren. Ihr Werk basiert auf den vielfältigen Erfahrungen während der Entwicklung seit der Gründung von elea und schildert eine Reihe von konkreten Praxisbeispielen aus deren Investitionstätigkeit.

The elea Way kann einen aktuell dringend benötigten Beitrag dazu liefern, dass die in den letzten Jahren in bedeutendem Ausmass mobilisierten unternehmerischen Kräfte und finanziellen Mittel mit grösstmöglicher Wirkung in der Armutsbekämpfung eingesetzt werden.

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