bukaPO

Kleinunternehmen statt zu Hause kochen: Ein Online-Marktplatz bietet Zugang zu Kundschaft, Schulungen und Zutaten.
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Was am Küchentisch mit der Frage begann, wie wir Köchinnen aus der Nachbarschaft stärken können, ist heute bukaPO: eine Plattform, die auf der Überzeugung beruht, dass Impact zu Hause beginnt.
Olaf Purvis
Olaf Purvis, Mitgründer & CEO

Wie bukaPO Impact erzielt:

Herausforderung

In Indonesien kochen über zwei Millionen Menschen, die meisten davon Frauen, informell für den Verkauf. Sie arbeiten von zu Hause aus, verkaufen im eigenen Bekanntenkreis und haben keinen Zugang zu Liefer-Apps wie Grab, weil ihnen Gewerbelizenz, Steuernummer oder normgerechte Verpackung fehlen. Ohne breitere Kundschaft bleibt ihr Einkommen gering und unsicher. Das Kochen ist eine Einkommensquelle, aber selten ein echtes Geschäft.

Lösung

Auf dem digitalen Vorbestell-Marktplatz bukaPO nehmen Köchinnen und Köche Bestellungen von Privat- und Firmenkunden entgegen, ohne an formellen Hürden zu scheitern. Die Plattform übernimmt Zahlung und Lieferung und hilft beim Marketing. Zudem bietet bukaPO günstige Zutaten, Schulungen und eine Gemeinschaft zum Austausch. Dank der Vorbestellungen entsteht weniger Lebensmittelverschwendung, und die Produktion lässt sich gut planen.

Impact

Jeden Monat verkaufen Hunderte Köchinnen und Köche über die Plattform. Manche haben sich vom Ein-Frau-Betrieb zu Unternehmen mit über 20 Mitarbeitenden entwickelt, die Hotels beliefern. bukaPO wächst schnell und zeigt: Mit der richtigen Infrastruktur wird informelles Kochtalent zum Motor für echten wirtschaftlichen Aufstieg.

Gründer

Olaf Purvis baut seit mehr als zwanzig Jahren Unternehmen in Jakarta, Bali, Surabaya und Yogyakarta auf. Zwei davon hat er erfolgreich verkauft, ausserdem ist er an einem Medienunternehmen beteiligt.

2021, als die Pandemie auf Bali vielen Menschen die Lebensgrundlage nahm, sahen Olaf und sein Sohn Darren, wie Menschen in ihrem Umfeld kaum noch etwas mit dem Essen verdienten, das sie zu Hause zubereiteten. Was als soziales Projekt für Köchinnen und Köche vor Ort begann, wurde bald zur Herzensangelegenheit. Daraus entstand bukaPO, das es ermöglicht, die eigene Küche zu einer dauerhaften Einkommensquelle zu machen.

Olaf bringt kaufmännische Erfahrung, tiefe Wurzeln auf Bali und den Blick eines Serienunternehmers dafür mit, was sich skalieren lässt. Darren verantwortet Marketing und Tagesgeschäft und kennt die Plattform in allen Details.

Andy Adrian und Delia Kirana, ebenfalls Teil des Gründungsteams, bringen ihre operative Erfahrung und ihr lokales Wissen ein.

elea im Board

Als aktiver Investor nehmen wir Einsitz im Board und sind Sparringspartner der Gründer in Fragen zu Strategie, Governance und Fundraising – mit Impact im Zentrum jeder Entscheidung. Bei bukaPO vertritt uns:

Was uns an bukaPO überzeugt

Ein Marktplatz für die informelle Wirtschaft. bukaPO macht aus dem Können und der Energie von Köchinnen ein tragfähiges Geschäft.

Vorbestellung als Geschäftsmodell

Vorbestellungen senken das finanzielle Risiko, vermeiden Abfall und machen Planung möglich: eine echte Geschäftsmodell-Innovation.

Firmenkunden als Wachstumsmotor

Hotelcatering ist der nächste Schritt für Köchinnen, die grössere Mengen liefern können. Wachstum und Impact verstärken sich gegenseitig.

Gemeinschaft im Mittelpunkt

Schulungen, günstige Zutaten und der Austausch untereinander gehören fest zum Angebot. bukaPO stärkt die Köchinnen mittels einer Gemeinschaft und nicht nur durch den Marktplatz.

Ein Familienunternehmen mit Wurzeln auf Bali

Olaf und Darren haben bukaPO als Teil der Gemeinschaft auf Bali aufgebaut. Das Vertrauen der Köchinnen und Köche haben sie sich verdient.

Es ist beeindruckend, eine Frau zu erleben, die während der Pandemie zu Hause zu kochen begann und heute einen Cateringbetrieb mit über 20 Mitarbeitenden führt, der das Personal gehobener Hotels verpflegt. Ich bekomme immer noch Gänsehaut, wenn ich daran denke.
Stefan Kappeler, Partner & COO
Als ich Ayu traf, erzählte sie mir, dass sie um 3 Uhr aufsteht, um einkaufen zu gehen und ab 4 Uhr in ihrem Hinterhof kocht. Ihre Fleischbällchen verkauft sie an Privatkunden und Hotels. Dank bukaPO ist ihr Geschäft gewachsen, heute hat sie drei Hilfskräfte. Sie investiert alles und ihr Traum ist eine richtige Küche. Ich bin sicher, sie schafft es.
Elena Torresani
Elena Torresani, Head of Philanthropic Investors & Partnerships